Schmerzen, Wut, Arthrose-Chaos

Was tun, wenn bei jedem Aufstehen vom Stuhl, vom Sofa, vom Bett die Knie wehtun und die ersten 5 Schritte eine Qual sind?

 

Ok, ich könnte natürlich wie viele Andere auch zu Schmerztabletten greifen. Aber das möchte ich möglichst vermeiden. Dass eine Operation mit mehrfachem Brechen der Oberschenkel der absolut letzte Ausweg wäre, liegt nahe.

 

Also muss ich an mir selbst Entscheidendes ändern und sehen, wie weit ich damit komme. Ich weiß nicht, ob ich es bis zur absoluten Beschwerdefreiheit schaffen kann, aber ich werde mein Möglichstes geben!

 

Tagelang habe ich im Internet recherchiert und unterschiedlichste Ansätze gefunden. Meine Verwirrung war groß, denn die Einen sagen dies, die Anderen sagen das und was nun richtig ist, muss ich doch wieder selbst entscheiden.

 

Starke Reduzierung von Zucker und Fett erschien mir logisch, zumal beides bei meinen 20kg Übergewicht ohnehin "auf der Abschussliste" stand. Da gab es nichts zu diskutieren. Und auf Kaffee würde ich, wenn auch schweren Herzens, überwiegend verzichten können.

 

Auch die vermehrte Betonung auf frisches Gemüse, Salat und Obst versteht sich praktisch von selbst, wenn man sich bewusst macht, dass die lebensnotwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente hauptsächlich hier zu finden sind.

 

Fleisch und Wurst essen wir ohnehin nicht so viel, und ganz sollte ich aufgrund der Ergebnisse der Haarmineralanalyse ja gar nicht verzichten.

 

Aber reicht eine Ernährungsumstellung alleine, um die Arthroseschmerzen in den Griff zu bekommen? Ich glaube nicht!

Mein größtes Aha-Erlebnis habe ich einer sehr, sehr guten Freundin zu verdanken. Sie brachte mir bei ihrem letzten Besuch ein Taschenbuch mit: "Die Arthrose Kur" von Dr. Med Jason Theodosakis, Brenda Adderly  und Barry Fox.

 

Hier gibt es zu lesen, wie man ohne Nebenwirkungen Arthrose behandeln und heilen kann. Sofort fing ich an, zu stöbern. Arthrose stoppen oder rückgängig machen mit

Nahrungsergänzungsmitteln, die Knorpeleigene Substanzen enthalten! Das klingt mehr als verlockend!!!

 

Glucosamin wird im Knorpel gebraucht, um die Proteine (GAGs) zu bilden, die Wasser im Knorpelgewebe binden und die Zellen stimulieren,  GAGs und Kollagen zu bilden.

Wenn das stimmt, dann kann beschädigter oder verschlissener Knorpel durch Glucosamin tatsächlich ersetzt werden!

 

Chondroitinsulfat zieht Flüssigkeit in die Gelenkzellen, die gebraucht wird, um als eine Art Stoßdämpfer zu dienen und umd die nötigen Nährstoffe in den Knorpel zu schwemmen.

 

Zusammen sind Glucosamin und Chondroitin das "Dreamteam", denn sie regen gemeinsam die Bildung neuen Knorpels an.

 

Wichtig ist jedoch, dass bei der Einnahme der beiden "Knorpel-Superhelden" auf eine hohe Dosierung achtet, sonst nützen sie nichts.

 

Empfohlen wird eine tägliche Dosis von

1500mg Glucosamin und

mindestens 800mg Chondroitin.

 

Bei meiner erneuten Suche im Internet  musste ich leider feststellen, dass es unendlich viele Anbieter für Glucosamin und Chondroitin gibt, die meisten aber zu gering dosiert und damit ziemlich sicher wirkungslos sind. Kein Wunder, dass man dann von Vielen hört, dass das alles nichts hilft.

 

Ich habe solange gesucht, bis ich ein Kombipräparat gefunden habe, das ausreichend hoch dosiert ist. Das habe ich mir bestellt.

 

 

Natürlich ist mir auch klar, dass Glucosamin und Chondroitinsulfat alleine meine Arthrose nicht vertreiben kann. Dazu braucht es noch einiges mehr, worüber ich in meinem nächsten Artikel berichten werde.