Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln und aktiv werden!

Nun ist guter Rat teuer: was tun mit meinen Stoffwechsel-Ungleichgewichten?

 

Keine Angst, ich werde Euch jetzt nicht mit meinen seitenlangen Lebensmittelempfehlungen langweilen. Das ergäbe auch herzlich wenig Sinn, da diese Empfehlungen ja ganz individuell auf mein Untersuchungsergebnis zugeschnitten sind.

 

Die Ergebnisse sind ja, wie ich Euch bereits berichtet habe, auch nur eine Seite meiner Krankheitsgeschichte. Natürlich konnte die chemische Analyse solche Dinge wie Arthrose oder eine fehlende Schilddrüse nicht mit ein-

fließen lassen. Sie beschreibt alleine, was in den zurückliegenden 3 Monaten verstoffwech-

selt worden ist.

 

Wenn ich nur die Analysenergebnisse umsetzen müsste, hätte ich es leicht. Ich würde mich in aller Ruhe die Lebensmittellisten vornehmen und meine Ernährung so gut wie möglich um-

stellen. Denn die Trefferpunktzahlen auf meinen Lebensmittellisten würden mir genau sagen,was zur Zeit gut für meinen Körper ist. Vom Prinzip her bin ich auch der Meinung, dass eine Ernäh-

rungsumstellung die beste und nachhaltigste Methode ist, seinen Stoffwechsel in Ordnung zu bringen.

 

Wenn ... ja wenn da nicht meine anderen Baustellen mit im Spiel wären!

 

Nach meiner Schilddrüsen-OP haben meine Nebenschilddrüsen "ihren Dienst quittiert", das heißt sie funktionieren nicht mehr. Leider ist ei-

ne ihrer Aufgaben, das so wichtige Calcium für den Körper verfügbar zu machen. Seitdem bin ich leider dazu verdonnert, Calcium in hochdo-

sierter Tablettenform zu mir zu nehmen, da ich sonst Muskelkrämpfe bekomme.

 

 

 

Calcium und Magnesium sind in unserem Kör-

per Antagonisten, wie ich schon berichtet habe, und damit vertreibt ein Element das andere. Logisch, dass ich mit meinen "Calciumbomben" Magnesium regelmäßig vertreibe. Deshalb wird es auch keinen Sinn ergeben, mit Ernährungs-

umstellung zu versuchen, an diesem Rad zu drehen. Ich werde nicht drum rum kommen, auch Magnesium in hoher Dosierung einzu-

nehmen.

 

Den ausgeprägten Zinkmangel habe ich ganz offensichtlich meinem Muskelschwund wäh-

rend der Krebserkrankungen und den Chemo-

therapien zu verdanken. Daran konnten die letzten 6 Jahre auch nichst Entscheidenendes ändern. Deshalb habe ich beschlossen, auch dem Zinkmangel mit Tabletten "Beine zu ma-

chen".

 

Was meine Arthrose angeht, so bin ich erst mal hin- und hergerissen gewesen. Recherchiert ha-

be natürlich auch ich zum Thema "Arthrose-Er-

nährung" im Internet. Was ich da zu lesen be-

kam, hat mir einen Mordsschreck eingejagt. Basische Ernährung heißt hier das Zauberwort. Was heißt: kein Fleisch, kein Fisch, keine Milchprodukte, kein Brot, kein Zucker, kein Fett, kein Kaffee, kein Schwarztee.

Meine spontane Frage lautete natürlich: wie soll das denn gehen als Jemand, der gerne und gut isst? Meine Antwort: Gar nicht!

 

Da aber auch die Ernährungsempfehlungen der Haarmineralanalyse etwas ganz anderes ver-

mittelt und diese ja individuell auf mich ausge-

richtet sind, habe ich mich zu einer Mischung aus Beidem entschieden.

 

Auf jeden Fall bin ich fest entschlossen, etwas gegen meine Stoffwechselungleichgewicht und gegen mein Übergewicht zu tun.

Wie ich mich durch die undurchsichtigen Tiefen des Internet geforstet habe, auf der Suche nach den richtigen Präparaten und wie ich "meine persönliche Ernährungsumstellung" sehe, das verrate ich Euch in den nächsten Artikeln.