Gelebte Realität: Fett & Zucker stark reduziert

Gesetzte Pläne sind das Eine, wie sie im Alltag von mir umgesetzt werden, das Andere. Wie die Umsetzung meiner Beschlüsse klappt und welche "Tricks" ich anwende, um meine Motivation aufrecht zu erhalten, könnt Ihr hier lesen.

 

Ziele zum Abnehmen habe ich mir ja schon so oft gesetzt, dass ich es nicht mehr zählen kann. Trotzdem waren die Versuche in der Vergangenheit nie von dauerhaftem Erfolg gekrönt.

 

Aber dieses Mal ist alles anders. Mein Gefühl zu meinem Projekt ist für mich völlig neu und ich mache mir öfter Gedanken, warum das so ist. Zum Einen hatte ich, glaube ich eine eigene Schmerzgrenze erreicht, vor allem mit meinen Kniebeschwerden. Ich wollte und musste endlich etwas ändern. Deshalb konnte ich einen "imaginären Schalter in mir" umlegen, der für das innere Wollen verantwortlich ist. Und dieser ureigenste Wille ist stärker als 1000 "Du sollst" aus der Umgebung.

 

Dazu kommt noch, dass ich mein Projekt niemals als "Diät" bezeichnen würde. Diät heißt für mich ganz klar: Verzicht. Und das Gefühl, verzichten zu müssen, stärkt den Heißhunger nach allem Verbotenem. Ich bin überzeugt, dass aus diesem Grund die meisten Menschen Diäten nicht durchhalten. Naürlich werde ich von meinen Mitmenschen immer wieder auf "meine Diät" angesprochen und ich erkläre ihnen dann, dass ich keine Diät mache, sondern eine Ernährungsumstellung. Ich finde, das ist ein himmelweiter Unterschied!

 

Eine Ernährungsumstellung hat viel mit verändertem Bewusstsein zu tun. Neue Erkenntnisse was einem gut tut, machen vielen schlechten Gewohnheiten den Garaus. Neue Genüsse verändern die eigenen Geschmacksknospen und lassen neue Lieblingsspeisen entstehen. Bei allen Umstellungen lasse ich jedoch bewusst Ausnahmen zu. Wenn Schwiegervater Geburtstag hat, esse ich auch den normal gesüssten Geburtstagskuchen. Mir ist ja bewusst, dass dies eine Ausnahme von meiner eigenen neuen Regel ist. Und ein Stück Kuchen wirft mich auch nicht gleich um.

 

In meinem Alltag gehe ich dann wieder meinen eingeschlagenen Weg und achte auf wenig Fett und wenig Zucker und alles ist in Ordnung.

 

Fett reduzieren:

 

Wohlgemerkt "reduzieren" und nicht völlig streichen, denn unser Körper benötigt ein gewisses Maß an Fetten. Aus einigen Lebensmitteln, wie beispielsweise Karotten können wir ohne Fett keine der wichtigen  Vitamine entziehen.

 

Aber auf jede Scheibe Brot dick Butter gestrichen, ist natürlich für jemanden, der Gewicht verlieren möchte auch nicht gut. Also habe ich mir für meinen Brotbelag Alternativen überlegt. Morgens ersetze ich Butter durch Magerquark. Das schmeckt zu Wurst, Käse und Marmelade. Abends ersetze ich Butter durch Tomatenmark, Senf oder vegetarische Brotaufstriche. Das ist für jeglichen herzhaften Belag eine super Alternative.

 

Zucker reduzieren:

 

Auch für den Zucker gilt für mich: ganz verbieten würde das Verlangen nach Zucker mit der Zeit unendlich groß werden lassen. Also erlaube ich mir ab und zu ein Löffelchen selbstgekochte 2:1-Marmelade auf  mein Quarkbrot. Das führt zum Einen dazu, dass ich nie das Gefühl bekomme, völlig verzichten zu müssen, zum Anderen macht so ein Teelöffel "den Kohl wirklich nicht fett".

Etwas anders sehe ich das mit Süßigkeiten. In der Vergangenheit waren diese meine größte Schwäche. Als Trost bei Frust dominierten sie früher oft meinen Alltag. Das kann und will ich zukünftig nicht mehr zulassen.

 

Deshalb probiere ich immer öfter  fett- und zuckerfreie Kuchenrezepte aus, die Ihr auf den Unterseiten meines Blog's finden könnt. Außerdem freue ich mich jeden Tag auf meinen ganz persönlichen "Kaffeeersatz": meine Gewürzschokolade, die trotz aller Schärfe auch immer Schokolade enthält, was mein Verlangen nach Süßem "zum Kaffee" vollkommen befriedigt.

 

Bislang funktioniert mein Weg hervorragend!

Aber natürlich sind Fett und Zucker nicht alles, was im Alltag Berücksichtigung finden muss. Vor allem die Bewegung ist ein weiteres riesengroßes Feld, über das in einem meiner nächsten Artikel berichten werde!