Mein neuer "Spaß an der Freud" - Bewegung

Statt ein typischer Vertreter der Gattung "Bewegungsmuffel" zu bleiben, hab ich ein neues Hobby entdeckt: die Aktivität.

Denn schon ein uraltes Sprichwort lautet: "WER RASTET, DER ROSTET"!

Wohl wahr, wie ich aus leidvoller eigener Erfahtung weiß!

 

Ich würde mich als "nicht gerade übermäßig sportlich" bezeichnen. Sport in der Schule war immer ein Graus. Da ich schon immer pummelig war, konnte ich noch nie gut laufen und springen. Die Geräte beim Turnen erklärte ich schnell zu "meinen persönlichen Feinden" und über Jogger habe ich insgeheim immer nur unverständig den Kopf geschüttelt.

 

Ich war vor allem wegen meines zu hohen Gewichtes immer eher eine Phlegmatikerin, die froh war, wenn nicht zu viel Bewegung gefordert wurde. Ausnahmen waren hier höchstens Schwimmen, Radfahren und Skifahren. Allerdings habe ich hier auch noch nie durch übermäßige Kondition geglänzt.

 

Meine ehrgeizigen Pläne, mich endlich wieder wohlfühlgesund zu fühlen erforderten jetzt aber dringend neue Einstellungen zum Thema Bewegung. Es musste neben der Ernährungsumstellung dringend etwas geschehen.

 

Joggen scheidet aufgrund meiner Kniearthrose von vornherein aus. Aber nicht nur das. Viele der empfohlenen Workouts kommen ebenfalls nicht infrage, da sie die Gelenke zu sehr belasten. Seit meinen Kniearthroskopien kann ich zum Beispiel nicht mehr schmerzfrei knien, was aber Bestandteil vieler Übungen ist.

 

Ich musste also etwas finden, was ich auch machen kann.

Ich gehe schon seit Jahren 1-2 mal pro Woche ins Fitnessstudio, um Muskeln aufzubauen. Allerdings war es in den letzten Jahren immer mehr oder weniger unliebsame Pflicht, für die es immer aufs Neue tausend Ausreden gab, warum es nun "heute gerade so gar nicht passte". Oft genug siegte mein innerer Schweinehund und ich tat wiederum NICHTS!

 

Natürlich war ich im Laufe der Jahre mal Schwimmen oder Radfahren. Aber eher sproradisch ohne jeglichen Plan.

 

Aber auf diese Säulen, die mir schon immer Spaß gemacht hatten, konnte ich gut aufbauen. Ich habe mir vorgenommen, 5-6mal pro Woche Bewegung in meinen Alltag mit einzubauen und das möglichst auch durchzuhalten!

 

Es ist ja nicht so, dass ich nicht ein Ergofahrrad im Keller stehen hätte, auch wenn ich es jahrelang kaum genutzt hatte.

 

Also machte ich folgenden Plan: möglichst an 6 Tagen in der Woche werden bewusste Bewegungseinheiten in den Tagesablauf eingebaut: entweder Fitnessstudio (2x wöchentlich) oder Fahradfahren (im Freien oder auf dem Ergofahrrad im Keller an den restlichen Tagen).

 

Diese Einheiten werden fest in meinen Tagesablauf eingebaut und Ausreden lasse ich nur in Ausnahmefällen zu!

 

Am Anfang fiel mir die Regelmäßigkeit ganz schön schwer und es gab immer noch die eine oder andere Ausrede. Aber inzwischen merke ich, wie gut mir die Bewegung tut und die Ausnahmen sind weniger geworden. Mehr und mehr macht es mir auch Spaß, mich zu bewegen, was natürlich auch an meinem bereits reduzierten Gewicht liegt!

Neue Kniffe und Erkenntnisse rund um das Thema Bewegung werdet Ihr in den nächsten Artikeln lesen könnnen.