Gewitterstimmung

"Es gibt Tage, da wollt' ich, ich wär mein Hund...", so heißt es schon in einem Lied von Reinhard Mey.

Heute ist bei mir auch so ein Tag. Aber trotzdem ist es anders als früher!

 

 

Ob es nun ein Zufall ist, dass heute tatsächlich schon mehrmals Donner und starker Regen den Tag bestimmt haben, weiß ich nicht genau. Die Stimmung am Himmel scheint jedenfalls auch bei mir Donnergrollen auszulösen.

 

Solche Stimmungen kennt sicherlich jeder und sie sind nicht wirklich was Besonderes. Sie gehören zu uns, sie kommen und gehen.

 

Und es liegt auch keinesfalls daran, dass ich nichts zu tun hätte, im Gegenteil. Aber es fällt mir heute schwer, mich zu etwas aufzuraffen.

 

Mein Pflichtprogramm habe ich zwar erledigt, aber jetzt herrscht ein tiefes Motivationsloch. Dazu kommt noch am heutigen Abend ein Elternabend in der Schule unserer Tochter, wozu es mich auch nicht gerade drängt.

 

Es ist klarerweise nicht das erste Mal, dass mich eine solche Stimmung erfasst, und es wird garantiert auch nicht das letzte Mal sein.

 

Aber etwas ist doch anders!

Noch vor Monaten hätte ich mich diesem Stimmungstief hemmungslos hingegeben. Ich hätte den Fernseher eingeschaltet, mir irgendwas angeschaut und hätte angefangen, zu essen. Egal was, egal ob gut oder nicht: Hauptsache essen. Klarer Fall von Frustfresser?! Genau das.

 

Heute ist das anders!

Ich habe mir Obst zurecht gemacht und gegessen, überlegt was ich tun könnte - und habe mich an diesen Artikel gemacht!

 

Schreiben statt Essen, sozusagen als Therapie. Und es funktioniert tatsächlich!

Es scheint tatsächlich zu klappen, mit einem klaren Ziel vor Augen und einen neu entdeckten Weg, um der alt-eingefahrenen "Frustverarbeitung" die Stirn zu bieten.

 

Der Weg sieht sicher für Jeden anders aus. Aber mein Beispiel sollte Euch Mut machen, Euren ureignen Weg ebenfalls zu suchen und zu finden! Ihr werdet das genauso schaffen wie ich!