Zeit für meine erste Halbjahresbilanz

Heute ist es genau ein halbes Jahr her, seit ich mich auf den Weg meiner Ernährungs- und Lebensumstellung gemacht habe.

Und auch wenn es heute hier donnert und regnet, scheint in mir die Sonne, denn es geht mir schon sehr viel besser!

 

 

 

Zunächst einmal das Spürbare:

  • ich kann inzwischen ohne stechende Schmerzen in den Gelenken aus der Ruheposition aufstehen.
  • das Treppensteigen funktioniert inzwischen, ohne dass mich am Treppengeländer "hochhieven" muss.
  • ich kann kürzere Strecken zu Fuß gehen, ohne gleich erschöpft zu sein.

 

Dann das Messbare:

  • beim morgendlichen Ergofahrrad-Training konnte ich inzwischen den Ergo-Widerstand von Stufe 2 auf Stufe 4 erhöhen und schaffe trotzdem meine 45 Minuten Trainingsdauer
  • ich habe seit Januar 18 kg abgenommen was eine Kleidergröße weniger bedeutet.

Aber es gab auch Tiefs:

  • mehr Schmerzen in den Knien, wenn ich's körperlich mal wieder übertrieben habe, z.B. nach dem Fitnessstudio noch lange gelaufen bin bei einer Sightseeing-tour.
  • zu wenig Ca-Tabletten eingenommen habe bei viel körperlicher Aktivität am Tag, was dann zu Beinkrämpfen führte.
  • wochenlanger Stillstand bei der Gewichtsabnahme, trotz gleicher Ernährungsweise.

 

 

Die Auswirkungen auf meine Psyche:

 

Narürlich wirken sich meine spür- und sichtbaren Erfolge positiv aus. Ich fühle mich besser, sehe besser aus und bin einfach belastbarer. Wenn ich von außen positive Rückmeldungen bekomme, "läuft das natürlich auch runter wie Öl"!

 

Das Entscheidende ist aber, glaube ich, dass ich eine große Portion Selbstzufriedenheit darüber empfinde, dass ich mich nicht von meinem Weg abbringen lasse.

Klar gibt es auch bei mir Tage, da lasse ich Ausnahmen zu, mal weil es durch äußere Zwänge nicht anders geht, mal weil ich Lust auf etwas habe. Der Unterschied zu früher ist nur, dass ich mich inzwischen nicht mehr zu Rückfällen in alte Gewohnheiten verleiten lassen und meine Ziele trotzdem konsequent weiter verfolge.

 

Ich habe mich auch schon gefragt, woran das liegen mag. Ich glaube, es hat eine Menge damit zu tun, dass ich keinerlei Zwänge zulasse. So wie ich KEINE DIÄT mache, die mir bestimmte Sachen VERBIETET, gibt es auch keinerlei "DU MUSST", oder DU DARFST NICHT" in meinem Repertoir.

 

Ich kenne mich mittlerweile gut genug, um nur zu genau zu wissen, dass solche Vokabeln mein Verlangen nach Verbotenem nur verstärken würden.

 

So aber ist alles, was ich tue aus mir heraus entstanden, ohne Zwang und ohne das Gefühl, verzichten zu müssen.

 

Ich versuche an den Stellen, wo bestimmte Nahrungsmittel offensichtlich nicht gut für mich sind, sinnvolle Alternativen zu suchen. Meist werde ich dank meiner Internetrecherchen auch fündig. Es macht außerdem einen Heidenspaß, zu experimentieren und neue Rezepte zu kreieren, die dann eine wohlschmeckende Alternative zu Fett -und ZuckerHaltigem darstellen.

 

Ich kann nur alle ermutigen, ihren eigenen Weg zu suchen und zu finden!

 

Ich habe festgestellt, dass ich für mich den richtigen Weg gefunden habe und ich werde ihn weitergehen, denn mein Ziel ist noch lange nicht erreicht!

 

Also weiter geht's: mein Weg ist das Ziel: