Weihnachtseinkauf mal ganz anders...

Ökologische Ernährung ist nicht billig, das wissen wir alle.

Aber man kann auch in diesem exklusiven Bereich den einen oder anderen Euro sparen.

Wie? Das ist durchaus kein großes Geheimnis.

 

Bioprodukte bekommt man inzwischen fast überall und das ist auch prima so. Für Obst und Gemüse ist mir die Fahrt zur Bioland Gemüsediele hier in der Region längst zur liebgewonnenen Gewohnheit geworden. Auch abgepackte Produkte, die ich nur hie und da benötige, kann ich dort einkaufen.

 

Aber es gibt Bereiche, in denen wir einen gesteigerten Bedarf haben. Da wir selbst unser Korn schroten und Brot backen, Müsli selbst flocken und mischen und viel Gebäck selber herstellen, brauchen wir große Mengen an Korn. Wenn wir diese benötigten Mengen im Einzelhandel kaufen müssten, könnten wir uns das in Bioqualität auf keinen Fall leisten.

Also haben wir uns auf die Suche nach Alternativen gemacht und sind fündig geworden. Dinkel, Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne,  und Kürbiskerne kaufen wir inzwischen ebenso in Großgebinden ein wie Vollkornreis, Nudeln, Backzutaten, Schokocreme, Seitan u.v.a.m.

 

Wie das geht? Ganz einfach: es gibt in Bremen eine Art Bio-Großhandel für Endkunden, www.bio-antakya.de. Zwei Bedingungen sind an den Einkauf dort geknüpft: man kauft größere Mengen (Gebinde) ein und muss einen bestimmten Mindestbestellwert erreichen.

Entweder man bestellt für sich alleine, oder als Gemeinschaft. Dann hat man die Chance, sich Gebinde  aufzuteilen.

Wir haben vor einigen Tagen das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden. Alles, was wir brauchten, hatten wir in der Woche davor im Internet bestellt und zur Abholung bereitstellen lassen. Dann sind wir nach Bremen gefahren, haben die Ware abgeholt, danach einen alten Freund besucht und dem mittelalterlichen Bremer Weihnachtsmarkt einen Besuch abgestattet. Also konnten wir mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen!

 

Jetzt haben wir unseren Bedarf für ca. ein halbes Jahr gedeckt und haben sicherlich so einige Euro gespart. Natürlich hätten wir uns die Ware auch liefern lassen können, aber das hätte auch wieder Kosten verursacht. Und wir wollten ja ohnehin nach Bremen!