Verwirrung Pur: Diagnosen & unterschiedliche Meinungen

Bandscheibenvorfall, Wirbelkanalverengung, was kommt noch alles?

Ich fühle mich im Augenblick als Patientin überhaupt nicht wohl in meiner Haut!

 

 

Der MRT-Arzt verkündete im Gespräch, es sei kein Bandscheibenvorfall. In dem Bericht an meine Ärztin steht aber dann neben diversen Verengungenin den oberen Halswirbeln auch von einem leichten Bandcheibenvorfall zwischen 7, Halswirbel und erstem Brustwirbel.

 

Meine Ärztin schlug dann im Gespräch vor, die Wirbelkanalverengungen nicht weiter zu beachten, weil sie nichts mit meinem Symptombild zu tun hätten, sondern mich jetzt erst mal auf schmerzlindernde Physiotherapie zu konzentrieren.

 

Als meine Physiotherapeutin mir den Befund las, schlug sie jedoch die Hände über dem Kopf zusammen und meinte, das würde ja bedeuten, dass ich lediglich so lange es geht, durch konsequenten Muskelaufbau den Status Quo erhalten könnte, bevor es noch schlimmer wird.

 

Nun bin ich ja eigentlich durch meine reichhaltige Krankengeschichte einigen Kummer gewohnt. Aber da fiel ich trotzdem erst mal in ein Loch. Ich fühlte mich hilflos und schlapp angesichts der Aussichten auf die nächste Krankheit mit "Dauerabo".

 

Aber ich bin ja glücklicherweise eine Kämpfernatur. Ich habe von einer Spezialpraxis gelesen, die sich genau auf solche Fälle wie mich spezialisiert hat. Wenn die Physiotherapie nicht anschlagen sollte, werde ich dort einen Termin vereinbaren, auch wenn das weit weg ist. Aber das ist es auf jeden Fall wert, sich eine zweite Meinung einzuholen, bevor man resigniert.

 

Und den Kopf in den Sand stecken ist ja nun mal bekanntermaßen überhaupt nicht mein Ding!